Wintervanille von Manuela Inusa | Rezension

Manuela Inusa nimmt uns mit in das schöne, winterliche Südkalifornien und löste in mir unglaubliches Fernweh aus. Ein wunderschönes Buch, das mir von der ersten bis zur letzten Seite ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Wärmstens zu empfehlen mit Keksen an seiner Seite. Die Kekse, die CeCe im Buch backt und deren Rezept Inusa in ihrem Buch teilt habe ich noch nicht ausprobiert – mit der Betonung auf noch -, aber jede Art von Keks passt gut zu diesem Buch.

CeCe ist Vanillefarmerin im kalifornischen Napa Valley. Die Vanille ist Ihr Leben und Ihre Leidenschaft. Sie baut die wertvolle Planze nicht nur an und verkauft sie, sondern bietet auch noch selbstgemachte Produkte an, wie zum Beispiel die Vanille-Kekse, die ich gerne auch noch mal probieren würde. Ich finde an Inusas Art zu Schreiben so toll, dass man gerade bei den Rezepten alles sofort probieren möchte. Sie beschreibt Essen einfach wundervoll. Das Gleiche gilt übrigens auch für Landschaften und Szenen. Ich wollte nach ihren Beschreibungen von San Francisco und dem Napa Valley sofort dort hin und die Orte sind auf meiner ewigen Bucket List ganz weit nach oben gerutscht. Jetzt fehlt nur mehr das Kleingeld dazu.

Außer der Vanille ist CeCe ihre beste Freundin Julia sehr wichtig und obwohl die beiden als Besitzerinnen ihrer eigenen Geschäfte beruflich natürlich viel zu tun haben, nehmen sie sich jeden Freitagnachmittag Zeit um diesen gemeinsam zu verbringen. Der erste Teil des Buches dreht sich hauptsächlich um die beiden Freundinnen, was mir sehr gefallen hat. So lernt man beide kennen und gönnt ihnen auch das potentielle Liebesglück, das in einem Liebesroman erwartet wird.

Als ein TV-Bericht über sie und ihre Vanille ausgestrahlt wird, wird der Hotelier Richard Banks auf sie aufmerksam. Er lädt sie daraufhin zu einem Gewürzseminar in seinem Hotel am Lake Tahoe ein. Gemeinsam mit Julia macht sich CeCe auf zum verschneiten Lake Tahoe. Das Gewürzseminar könnte romantischer werden, als gedacht, denn auch Richards bester Freund Mitchell ist anwesend. Zwischen Mitchell und Julia fliegen die Funken und auch CeCe und Richard können die Augen nicht voneinander lassen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich den letzten Zwist, den ich natürlich nicht spoilern werde, nicht gebraucht hätte. Ich fand ihn etwas zu vorhersehbar und klischeehaft, aber er hat dem Gesamteindruck der Story keinen Abbruch getan. CeCe hat mir als Hauptcharakter gut gefallen. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Auch die Nebencharaktere waren gut in die Story integriert. Besonders Benedict hat es mir angetan und ich muss gestehen, dass ich mich ein klein wenig in ihn verliebt habe. Ich finde es auch sehr schön, dass die Freundschaft zwischen CeCe und Benedikt platonisch geblieben ist, da ich schon genug Bücher gelesen habe, wo sich in so einer Situation dann eine Liebesbeziehung entwickelt hat.

Wintervanille ist der Auftakt der kalifornischen Träume – Reihe und ich freue mich schon sehr auf Orangenträume und Mandelglück, die 2020 erscheinen werden. Was mich jetzt schon positiv stimmt, ist, dass die Reihe aus drei Einzelbänden besteht. Ich mag Reihen an sich schon gerne, aber gerade bei Liebesromanen können Fortsetzungen oft den ersten Teil ruinieren. Lucinda, die Protagonistin aus Orangenträumen kam schon kurz in Wintervanille vor und ich freue mich schon darauf ihren Träumen und ihrem Liebesleben zu folgen.

Wie fandet ihr Wintervanille? Seid ihr so begeistert wie ich? Lasst es mich in den Kommentaren wissen oder schreibt mir auf Instagram oder Twitter. Ich würde mich darüber freuen.


Information:
Titel: Wintervanille
Autor: Manuela Inusa
Seiten: 480
Verlag: Blanvalet
Erstveröffentlichung: 30.09.2019


Was meine lit.Love-Bloggerinnnen-Kollegen von Wintervanille  halten, könnt ihr hier lesen:
Elisa:

Susanne:

Anya:

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